30.06.2021  | 
CVJM Oderbruch e. V. Gesamtverein

Plötzlich Vertrauensperson Yannik März

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Warum ein Freiwilligendienst im CVJM das Leben bereichern und verändern kann: Ehemalige Freiwillige und eine Anleiterin schildern ihre Sicht

  • Seelow / Brandenburg
  • macht eine Ausbildung zum Erzieher im CVJM Oderbruch
  • absolvierte zuvor ein FSJ im Jugendhaus Seelow

Eigentlich war mein Freiwilligendienst beim CVJM Oderbruch nur eine Notlösung. Ich wollte Soziale Arbeit studieren, bin dann aber durch das Abitur gefallen. Um das Fachabitur zu erhalten, brauchte ich ein praktisches Jahr. Deswegen entschied ich mich für ein FSJ. Den CVJM kannte ich, weil ich seit 2014 ehrenamtlich dort mitgearbeitet habe. An meinem ersten Arbeitstag als FSJler stand ich am Tresen im Jugendhaus Seelow, als ein Junge kam und mir seine Sorgen anvertraute. Das hat mir gezeigt: Ich bin hier nicht nur der FSJler, sondern eine Vertrauensperson. Durch meinen Freiwilligendienst hat sich auch mein Glaube verändert: Im Osten Brandenburgs gibt es nicht viele Leute, die an Gott glauben. Deswegen ist es gut, mit anderen darüber ins Gespräch zu kommen. Ich habe mit wenigen Erwartungen im CVJM angefangen und wurde dann überrascht: von der Gemeinschaft unter uns Kolleginnen und Kollegen, von unserem Austausch, den Beziehungen, die ich
zu den Kindern und Jugendlichen aufgebaut habe. Letztlich dachte ich mir, es wäre so schade, wenn ich all das wieder verliere. Deswegen habe ich eine Ausbildung zum Erzieher beim CVJM angeschlossen. Einen Freiwilligendienst hier zumachen war also das Beste, was mir passieren konnte. Denn sonst wäre jetzt nicht dort, wo ich bin.

 

Dieser Artikel stammt aus dem CVJM-Magazin des Landesverbands CVJM-Ostwerk e.V. 03/2021 - Aufbrechen. Wenn du mehr aus dem Magazin lesen möchtest, dann schau hier: https://www.cvjm-ostwerk.de/resources/ecics_198.pdf 

Aktualisiert durch: oeffentlichkeitsarbeit