01.12.2019  | 
CVJM Oderbruch e. V. Gesamtverein

Alltagshelden - Das große Nachtreffen vom Teenie Camp

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Ende November sahen sich die Jugendlichen sowie die Mitarbeiter aus dem Teenie Camp zum alljährlichen Nachtreffen im CVJM-Jugendhaus Wriezen wieder. Die Jugendlichen brachten viel Freude und Gesprächsstoff mit. Bereits ein halbes Jahr war vergangen.

Action, Emotionen, Erinnerungen und Spaß waren die Worte, die von den Jugendlichen an dem Wochenende hängen blieben. Sie tobten sich in der Sporthalle der Oberschule bei ein paar Runden Volleyball und Juggern aus. Einige Revanchen mussten schließlich ausgefochten werden. Andererseits war die Nacht für den einen oder anderen Jugendlichen sehr kurz. Am Abend spielten sie noch gemeinschaftlich Codename oder Danger Word bis sie ins Bistro des Jugendhauses Tischtennis spielten, Billard oder sich einige Brettspiele nahmen.

An dem Wochenende schwelgten so einige in Erinnerungen. Um Die Campinsider und Erinnerungen wieder aufleben zu lassen und die sommerliche Atmosphäre wiederherzustellen, sahen sie sich die Bilder der Woche an. „Gameshows“, „Wo sind meine Kinder“, „Party“, „Ich bin verrückt“ und „Superhelden“ waren nur einige Ausschnitte aus der Camp-Woche.

Sei Alltagsheld

Thematisch ging es um Träume und Visionen, so verriet es bereits das Motto „Lebe deinen Traum“. Für die Mitarbeitenden war es auch spannend herauszufinden, ob die Jugendlichen im gewöhnlichen Alltag ihre Träume hinterherjagten oder ob sie bereits in der Schublade verschwunden waren.

Robert Parr erinnerte sie, dass sie noch am ersten Tag der Freizeit einen eigenen Steckbrief ihres Helden schrieben. Welche Fähigkeiten hatte er? Wie heißt er? Wer war sein Side kick? Unter einigen Steckbriefen rief Robert Parr die anwesenden Jugendlichen ihre Erinnerungen hervor und las einige vor. Säure spucken, unsichtbar sein und unendliche Kraft haben, mit Würstchen schießen können… Diese Fähigkeiten fragte Robert natürlich ab. Leider konnten die Jugendlichen diese nicht erlernen um anderen als Helden zu helfen.

Warst du in deinem Alltag ein Held? Ronja Fischer meldete sich mutig und erzählte wie sie anderen Schülern Nachhilfe gibt und Robbin Manthey erzählte, wie er in einer inklusiven Wohngemeinschaft mit Menschen mit Handicaps wohnt, sie unterstützt und an sich lernt. „Ich mache andere Menschen mit meinem Lachen glücklich“ stand in einem Steckbrief und diese Fähigkeit ist heute noch drin. Robert ermutigte sie, Alltagshelden zu sein und mit kleinen Schritten voranzugehen.

Aktualisiert durch: Marcel Schröder