16.02.2019  | 
CVJM Oderbruch allgemein

Aufsuchende Mobile Jugendarbeit mal anders – Ein Hilferuf aus der Pampa

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Nichtsahnend wollten die Ehrenamtlichen Sophie Lüben, 22 Jahre, und Vorstandsmitglied Marcel Schröder, 25 Jahre, bei besten Frühlingswetter mit klarem Himmel und schönsten wärmenden Sonnenschein eine kleine Radtour mit ihren Fahrrädern unternehmen. Sie fuhren von Wriezen mit einem kurzen Stopp am CVJM-Jugendhaus Wriezen in Richtung Odervorstand, anschließend auf dem Radweg in Richtung Mädewitz. Bei dem schönen Wetter waren sie natürlich nicht alleine unterwegs. Einige gingen sparzieren oder ältere Ehepaare fuhren mit ihren Fahrrädern ebenfalls an die Oder. Einige Paare überholten sie. An Mädewitz, Altreetz, Neurüdnitz sowie Bienenwerder vorbei, kamen sie gegen 12:00 Uhr an der alten Bahnbrücke an der Oder an und legten eine kleine Pause ein. „Was für eine spontane Idee, mit dem Fahrrad an die Oder zu fahren. Was ist mit uns los?“, fragten sie sich und beschlossen, dies öfters zu machen.

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Dass diese Tour schnell ihr Ende nehmen würde, auf das war niemand von Beiden vorbereitet. Diesmal hatten sie Gegenwind. Sie machten kleine Scherze über die Ehepaare, die sie überholten, bis sie selbst von jeden Einzelnen überholt wurden. Drei Kilometer waren sie gefahren, legten wiedermals eine kleine Pause ein und los ging es: „KRACH!“ Die Pedale war am brandneuen Fahrrad abgebrochen. Über zehn Minuten versuchten sie diese wieder ran zu schrauben und jeder Radfahrer, den sie überholten, hat nun sie überholt. Mit einer Pedale die restlichen acht Kilometer mit Fahrrad zurückzufahren war unmöglich, also schieben! Doch wissen sie, dass im Jugendhaus in Wriezen gerade um die Uhrzeit eine Mitarbeiterin arbeitet. So rief Marcel Damaris Schröder, Bereichsleitung für Mobile Jugendarbeit an, ob sie ihm mit dem defekten Fahrrad abholen könne und so geschah es nach knapp 20-minütiger Wartezeit.

So wird die mobile Jugendarbeit auch mal anders betrachtet. Ein Ehrenamtliches Vorstandsmitglied ist in Not, sendet einen Hilferuf aus der Pampa bei schlechtem Handyempfang und Mitarbeiter betreiben aufsuchende mobile Jugendarbeit. Ein kleiner Lichtblick des Tages.

Danke für die kleine Rettungsaktion.

 

Aktualisiert durch: Marcel Schröder