08.09.2018  | 
CVJM-Jugendhaus Seelow

Jeder hat eine Stimme – internationaler Schlagabtausch auf Seelower Jugendbühne

„Je später der Abend, desto mehr feierwütige Jugendliche sowie Junge Erwachsene vergnügten sich vor der deutsch-polnischen Jugendbühne mit den internationalen Bands auf dem Stadtfest in Seelow“, so erlebte eine Passantin die Ereignisse am Rande des 23. Stadt- und Schützenfestes.

Auf der Jugendbühne kann jeder junge Musiker seiner Stimme Ausdruck verleihen, in dem er die Chance nutzt und sich auf die Bühne wagt. Mitorganisatorin der Jugendbühne Vivien Kubisch erzählt weiter: „Junge Musiker können sich mit solchen Auftritten schrittweise weiterentwickeln und wichtige Bühnenerfahrung sammeln.“ So fragten die Organisatoren der deutsch-polnischen Jugendbühne verschiedenste Künstler aus Brandenburg und Polen an. Einige waren aus dem vergangenen Jahr bereits bekannt, wie die polnische Rockband „ReVolta“, die mit geschminkten Gesichtern und ihren Sound die Jugendlichen sowie weiteren Besuchern stark prägten.

Aber auch Schülerbands als auch junge Newcomer Bands wie „The Jammy Shot“ konnten ihre Stimme und ihr musikalisches Geschick unter Beweis stellen. Nachgehend sorgte die Frankfurter Girls-Gruppe „Self Control“ mit ihrer Frontsängerin für gute Laune. Mit eigenen sowie gecoverten Songs wie „Feuerwerk“ vom deutschen Popsänger Wincent Weiss trafen die Schülerbands den Geschmack ihrer Altersgruppe.

Aus Potsdam luden die Veranstalter extra das Duo „John Apart“ ein, die bereits beim CVJM-Jugendhaus Seelow bei einer LiveNight aktiv mitwirkten. Die schon zu der älteren Sorte zählende Band „Kroiz und Quer“ aus Wriezen freute sich überhaupt noch auf der Jugendbühne spielen zu dürfen. Ebenfalls aus Wriezen war der Songwriter Dennis B. Markheim dabei. Bühnenpremiere hatte der Frontsänger Sebastian Heydecke der Band „Arctic Fallout“, die von den Besuchern regelrecht gefeiert worden sind.

„Für mich war es ein komplettes Gefühlschaos, von Vorfreude, über Glück bis hin zur puren Verzweiflung war alles dabei.“, fieberte Vivien Kubisch als 22-jährige Mitorganisatorin der Jugendbühne mit. Ganz besonders freute sie sich „John Apart“ auf der Bühne spielen zu sehen und die vorbereitenden organisatorischen Maßnahmen ein Ende haben. Hinzufügt sie „Ich bin sehr dankbar auf meinen Teampartner Willi Fredrich, der die technischen Parts leitete. Ohne ihn wäre ich wohl verloren gewesen. Abschließend kann ich sagen: Es war einfach genial so viele Bands zu sehen, so viel Unterstützung zu erfahren und die ganzen Leute, die die verschiedensten Bands feiern.“

Ob Rock, Pop oder Metal für die Jugendlichen und Jungen Erwachsenen war ein Genre übergreifender, internationaler sowie musikalischer Schlagabtausch gegeben. Je später der Abend, desto mehr versammelten sich die Besucher des Stadtfestes um die Jugendbühne, währenddessen auf der Hauptbühne die Schlager-Show weiterspielte.

Aktualisiert durch: Marcel Schröder