24.08.2018  | 
CVJM-Jugendhaus Wriezen

Junge Gemeinde Wriezen – im Herzen zu wachsen

In der ersten Jungen Gemeinde nach dem neuen Schuljahr in Wriezen begaben sich einige Jugendliche sowie Junge Erwachsene am Freitag, den 24.08.2018 ins Wriezener CVJM-Jugendhaus, um mit Musik, guten Gesprächen sowie Gebet den Herrn, Gott, zu preisen und etwas über „wachsen“ von Mark Steiner zu hören.

„Wir sind geschaffen, um zu wachsen“, so begann Mark Steiner mit einem Bild an einem Flipchart seine Äußerungen über dieses Thema. Um jedoch wachsen zu können, wie bei den Pflanzen, müssen verschiedene Bedingungen erfüllt sein. Die Jugendlichen sammelten mit ihm „Licht“, „Wasser“, „Sauerstoff“, „Erde“, „Nährstoffe“, „Zuwendung“ usw. ein. Menschen wachsen auch, sichtbar mit dem Körper, mit dem Charakter und den Lebensjahren, aber auch im Glauben – geistliches Wachstum.

Christen warten nicht einfach, dass sie sterben, um in den Himmel zu gelangen. Sie leben im Rhythmus des Himmels, nur in dieser Welt. Sie leben so wie Gott es gefällt. Und so spricht Mark Steiner die Jugendlichen an: „Du gehört zu Jesus, wenn du ihn vertraust. Jesus liebt den Menschen, jeden einzelnen und diese Liebe ist fest verankert. Sie wird sich nie ändern.“

Jeder Mensch ist herausgefordert zu wachsen. Christen wachsen geistlich. So stellt Mark sich und den Jugendlichen die Frage wie, wo, wann Christen geistlich wachsen können. Eine kleine nachdenkliche Runde entsteht, als würden die Jugendlichen mit Mark eine unschlagbare Idee verwirklichen wollen. Aus kleinen Impulsen sprießen die Antworten, die über die Jugendlichen in den nächsten Minuten hinauswachsen werden. In der Jungen Gemeinde, die freitags alle zwei Wochen stattfindet, kann geistliches Wachstum alltäglich sein und so sprossen die Ideen „Beten“, „Lobpreis“, „in der Bibel lesen“, „sich mit irgendjemanden über den Glauben unterhalten“, „Impulse setzen“, „überall kann ich wachsen“…

Im Endeffekt beschreiben die Jugendlichen sowie Mark, dass Jesus im Herzen den Menschen kleine geistliche Nährstoffe und Kraft gibt. Er nimmt den Menschen, Jungen und Mädchen, so an wie er oder sie ist, ohne, dass sich jemand verändern muss. „Wir werden Jesus immer ähnlicher“, fügt Mark hinzu.

Mark verbildlicht ein zweites Mal eine Pflanze. Wie zu Beginn gesagt, wachsen Pflanzen unter bestimmten Bedingungen. „Wenn wir eine Pflanze in unseren Zimmern stehen haben, wachsen sie zwar, aber wir müssen sie pflegen, um sie am Leben zu erhalten.“ In der Jungen Gemeinde, zu Hause oder anderenorts benötigt das geistliche Wachstum auch Pflege, um fest verwurzelt zu bleiben. Ein wenig erkennen die Menschen dies, in dem sie merken wie sie plötzlich mit anderen Menschen umgehen. Sie geben Gott in sich selbst einen Raum – den heiligen Geist. Und diese Verbindung kann durch Lobpreis, Hauskreise, Junge Gemeinde, Freizeiten, Gebet offen gehalten werden. Nützlich kann es sein einfach Zeit zu spenden, zu vergeben, für alltägliche Sachen dankbar zu sein, Pause machen, mit Gott auf eine Parkbank setzen oder in einem Buch zu lesen und mit Gott zu reden. „Wir nehmen Herausforderungen an und überprüfen, was Gott mit uns vorhat. Wachstum heißt in dem Sinn: Dich mit Gott auf dem Weg machen und bereit zu sein mit ihm auf Sachen hinzuweisen.“

Aktualisiert durch: Marcel Schröder