11.05.2018  | 
CVJM-Jugendhaus Wriezen

Junge Gemeinde - Brückenbauer

Brücke aus Paris, Copiright Pixabay.com
Caption

 

Im CVJM-Jugendhaus Wriezen fand am Freitag, den 11. Mai 2018 direkt nach Himmelfahrt die nächste Junge Gemeinde statt. Damaris Schröder faszinierte das Himmelfahrts-Ereignis. Als Jesus vor ungefähr 2000 Jahren am Kreuz starb und eine Brücke zwischen Mensch und Gott baute. So brachte sie den Jugendlichen das Thema „Brücken bauen“ näher.

Damaris las eine Geschichte vor, die sie ermutigte und in Gedanken vertiefen lies:

„Toll, was du kannst“, staunte das kleine Mädchen dem alten Brückenbauer an. „Das muss verflixt schwer sein, Brücken zu bauen!“

„So schwer ist es nicht, wenn man es gelernt hat“, antwortete der alte Herr. „Mit Beton und Stahl, Brücken zu bauen, das kriegt man schon irgendwie hin. Aber die anderen Brücken, die sind viel  viel schwerer.“

„Welche Brücken meinst du?“, fragte die Kleine neugierig. „Die Brücken, die manchmal einfach nicht hinzubekommen sind. Die Brücken von Mensch zu Mensch, von Feinden zu Freunden, von Armen zu Reichen, von der Gegenwart in die Zukunft, von der Traurigkeit zur Freude, vom Dunkelsten ins Licht und vom Tod in das Leben.“ „Du möchtest wohl der liebe Gott sein?“, sagte das Mädchen und schaute dem Brückenbauer in die Augen.

„Nein, meine Kleine“, lachte der Alte, „ich möchte Gott helfen, und du kannst das bestimmt auch.“ „Na, dann fangen wir einfach an“, sagte die Kleine, packte ein paar Buntstifte  aus und beide malten einen wunderschönen Regenbogen, der sich farbenfroh von alt zu jung spannte.

Bevor die Jugendlichen sich über das Thema unterhielten, hatten sie die Aufgabe gemeinsam eine Brücke aus Papier, Klebstifte und Scheren zu bauen, sodass ein Modell des Blauen Busses darauf stehen konnte. Mit einer kleinen Zeit falteten sie die Blätter zu Dreiecken und klebten sie zusammen, sodass das Papier stabil wirkte. Nachdem Damaris den Bus darauf stellte, hielt die Brücke.

Sie entgegnete die Frage: „Bei welchen Menschen fällt es euch leichter eine Brücke zu bauen?“ Die Runde blickte nachdenklich und schaute sich gegenseitig an. Bei Menschen gleichen Alters oder für die Sympathie oder Empathie empfunden wird, bei Menschen bei denen keine Vorurteile empfunden werden…

Nach einer hitzigen Diskussion verständigten sie sich darauf, dass Brücken zwei voneinander getrennte Seiten verbinden und überwinden können, sich Mensch und Tier auf die andere Seite gelangen können, sie Sicherheit bietet. Kulturell bilden Sport und Musik Brücken bei Menschen, die durch verschiedene Sprachen getrennt sind, so wie Jesus eine Brücke von Mensch zu Gott baute. Gemeinsam möchten die Jugendlichen auch zu den diesjährigen Konfirmanden eine Brücke bauen und sie zur Jungen Gemeinde einladen und den Konfirmanden einen Raum für Fragen, Anregungen und Gemeinschaft bieten.

Aktualisiert durch: Marcel Schröder