„Die perfekte Qwelle“ – eine Freizeit wie im Urlaub

Ankommen. Entdecken. Genießen. 44 Teilnehmende im Alter zwischen 13 und 17 Jahren sowie 17 ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende des CVJM Oderbruch unternahmen eine 8-tägige abenteuerliche Reise. Vom 15. Juli bis zum 22. Juli 2018 fand das Teeniecamp „Die perfekte Qwelle“ auf dem Sport- und Freizeitgelände Falkenhagen am Schwarzen See statt. Im Mittelpunkt der Woche stand die Jahreslosung „Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.“ (Offenbarung 21,6), die den thematischen Rahmen der Freizeit bildete und von verschiedenen Programmen, Theaterspielen sowie dem gemeinsamen Singen in unsere Zeit übersetzt wurde. Die Jugendlichen hielten sich an der "Strandbar", am See oder im "Beachclub" auf oder erlebten verschiedene Showelemente, Gruppenzeiten, und Aktiv-Programme rund um den „Märkischen Ozean“. Eingetaucht in die „Welle“, entdeckten sie gemeinsam die faszinierende Welt der Natur mit ihren eigenen Facetten, suchten nach verschiedenen Spuren ihres eigenen Lebens, forschten nach ihren Gaben und Fähigkeiten, machten sich Gedanken über Sehnsüchte und Bedürfnisse. Auf der Suche nach der perfekten Quelle bahnten sie sich ihren eigenen Weg durch Natur, Felder und Wälder oder waren auf rutschigen Wasserstraßen unterwegs. Schlussendlich schöpften sie Kraft aus einer Quelle die nie versiegt, Jesus Christus im Mittelpunkt unserer Welt - auch heute, um die alltäglichen Herausforderungen anzupacken und darüber nachzudenken, was ihnen im Leben geschenkt ist.

„Für die ermüdeten Gesichter unter den Jugendlichen hatten wir morgens immer eine kleine Aktionen zum wach werden, darunter den Monkey Dance! Wie die Affen tanzten sie im Beachclub zur Musik und bekamen natürlich auch Muskelkater. Jeder freute sich auf den „Monkey.“, so die Mitarbeitende Luise Reiner (23 Jahre), die seit Jahren die Freizeit ehrenamtlich unterstützt und moderiert. Besonders die älteren Jugendlichen, die seit einigen Jahren auf das CVJM-Teeniecamp mitfahren, freuten sich auf einige actionreiche Programme. „'Capture the flag' ist beim Teeniecamp ein Muss. Ich war so froh, als wir endlich losrennen konnten, um die Flagge des anderen Teams zu suchen.“, so der 17-jährige Teilnehmer Hannes*. Die Mitarbeitenden freuten sich über das Engagement der Jugendlichen beim gemeinsamen Aufbau einiger Spiele. Viele Hände,schnelles Ende. Beim „Seifenbahnbrennball“, welches eine Abwandlung des bekannten Brennballs ist und bei dem man sich auf einer Plane mit Seifenlauge in Planschbecken retten muss, hatten alle, Teilnehmende und Mitarbeitende, viel Spaß. Die 14-jährige Linn*, die erstmals auf dem Camp dabei war, erklärte dazu: „Als meine Freunde mir erzählten, was wir gleich spielen, hatte ich voll Bock mit anzupacken. Bei dieser Wärme will ich unbedingt nass werden und bei diesem actionreichen Spiel total viel Spaß haben.“

Neben den Programmen waren auch einige Highlights der Jugendlichen eine Geocashing Tour in der Nähe von Falkenhagen, in der die Jugendlichen in Gruppen mit einer Karte und einem Kompass den Weg zum Campgelände zurückfinden sollten. Manche schafften es gut, andere verliefen sich etwas und wurden vom Mitarbeiterteam abgeholt. Dennoch waren kaum Jugendliche entmutigt. Durch diese Erfahrungen wuchsen die Jugendlichen nochmals zu einer starken Campgemeinschaft zusammen.

Was natürlich bei einem Strandurlaub nicht fehlen durfte, war eine richtige Beachparty. „Ich sagte noch zu einer Mitarbeiterin im Vorfeld: Nach dieser Wanderung müsst ihr das wieder gutmachen. Für eine richtige Beachparty fehlt noch der Sand!“, so die 15-jährige Johanna*. Und plötzlich wurde am nächsten Tag ein Kipplaster mit Sand in die Halle geschippt für die riesige Abschlussparty. An diesem Abend wurden wir durch persönliche kulturelle Darbietungen, Spiele, reichhaltige Snacks und eine ausgelassene Tanzzeit verzaubert.

Das Camp war fast vorbei. Robert Parr, Geistlicher Leiter des CVJM Oderbruch und Jugendpfarrer des Evangelischen Kirchenkreises Oderland-Spree nahm die Jugendlichen sowie die angereisten Eltern beim Abschiedsgottesdienst nochmal mit ins Campthema und verabschiedete sie in erfrischende Urlaube.

*Namen wurden geändert.